Das CARO-Magazin berichtet in einem Exclusivbeitrag über Demitz-Thumitz
Drei Jahre Projektmanagement „Granitdorf“ – Ein Resümee
Abschlussveranstaltung „Projektmanagement – Das Granitdorf“ am 19.09.2012
Drei Jahre intensiver Arbeit liegen hinter uns. Das Granitdorf Demitz-Thumitz nimmt Gestalt an – nicht nur im äußeren Erscheinungsbild, sondern auch durch geschaffene ehrenamtliche Strukturen, klarere Konturen.
Wir möchten Sie einladen
- an unseren großen und kleinen Schritten im Rückblick teilzuhaben,
- sich einzulassen, auf eine „Spur der Steine“, die bei weitem noch nicht zu Ende ist.
Wir möchten Sie einladen, mit uns ein Fazit zu ziehen
- inwiefern Projektmanagement Förderer und Forderer ist,
- wie ein Gleichgewicht zwischen „Planerfüllung eines Dienstleisters“ einerseits und den Ressourcen – menschliche wie materielle – andererseits erreicht werden kann
Wir möchten Sie einladen, mit uns zu diskutieren
- wie Sachsens Erlebnisdörfer langfristig ein Erlebnis bleiben,
- was es dazu vor Ort sowie in der touristischen und politischen Landschaft braucht.
Wir freuen uns, dass unser Rück- und Ausblick „Projektmanagement – Das Granitdorf“ im Rahmen der vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie begleiteten Landtourismus-Initiative „Sachsens Erlebnisdörfer“ in Demitz-Thumitz stattfinden kann. Wir verstehen das LfULG als geistigen Vater unserer Entwicklung zum Granitdorf – insofern ist es folgerichtig, dass unsere Abschlussveranstaltung in diesen großen Rahmen eingebettet ist.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen – Sehen – Erleben im Granitdorf Demitz-Thumitz!
Die kostenfreie Veranstaltung findet im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Demitz-Thumitz am 19.09.2012,ab 09:30 Uhr statt. Sie können sich gern telefonisch (03594-77590) oder per Email gemeindeamt@demitz-thumitz.de anmelden. Weitere Informationen mit dem ausführulichen Programm entnehmen Sie bitte der Anlage (pdf-Dokument).
Gisela Pallas gez. Hilke Domsch
Bürgermeisterin Demitz-Thumitz Projektmanagerin
Dorfentwicklung Demitz-Thumitz. Das Granitdorf
Harter Stein trifft auf scharfes Gewürz
Die 1.300 Kilogramm schwere Original-Senfmühle im Bautzner Senfladen Museum & Manufaktur am Fleischmarkt bekommt in den nächsten Wochen steinernen Besuch: Unter dem Titel Kommen-Sehen-Erleben ist ab Dienstag, dem 24. April 2012, eine Ausstellung rund um das Granitdorf Demitz-Thumitz zu sehen. Die Schau zeigt nach Auskunft von Manfred Lüdtke vom Bautzner Senfmuseum, dass Granit dabei mehr als Stein ist. Neben typischem Werkzeug und Bruchbildern aus dem Granitdorf wird auch Unerwartetes zu sehen sein. So werden in einer Vitrine alte Glas-Erzeugnisse aus Demitz-Thumitz präsentiert. Denn die Tatsache, dass bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts in dem Ort Glas produziert wurde, ist bisher noch relativ unbekannt. Auch die bekannte Steinmetzschule steuert der Ausstellung einen Ausschnitt aus ihrer Mineraliensammlung bei, Schüler der Fachoberschule für Gestaltung zeigen ihre künstlerische Vielfalt. Mit einem kurzen Film wird den Besuchern ein Ein- und Überblick über die durch den Steinabbau und seine Verarbeitung geprägte Gemeinde vermittelt. Die Ausstellung soll Lust machen, selbst einmal ins Granitdorf zu kommen, so Lüdtke. So könne man zum Beispiel auf der neu entstandenen Granitroute historische wie prägende Orte des Steins in der Gemeine zu erleben.
Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 19 Uhr im Bautzner Senfladen Museum & Manufaktur zu sehen.
Die Broschüre „Demitz-Thumitz. Das Granitdorf“ liegt druckfertig vor
Jörg Nadolny, Granitdorf e.V., hat die letzten Wochen und Monate intensiv an einem geschichtlichen Abriss mit Lebensbildern verdienter Persönlichkeiten im Sinne des Granitabbaus und seiner Verwendung gearbeitet. Mit Unterstützung von Lysann Mickan und Dieter Jüppner entstand so eine repräsentative Zusammenschau in Wort und Bild, was Demitz-Thumitz zum Granitdorf macht. Das Ergebnis wurde am Freitag, 10. Februar 2012, in einer zweiten Projektteamsitzung von Akteuren aus dem Granitdorf und der Projekt-Partnergemeinde Piechowice begutachtet und diskutiert.
Nunmehr geht die Broschüre in die Übersetzung und gestalterische Überarbeitung, um pünktlich zum 20. April zur Ausstellung und zum Workshop „Glas“ in Demitz-Thumitz das grenzüberschreitende Vorhaben der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Im Gegenzug erarbeitet Piechowice Lebenläufe aus der Glasmachertradition des Ortes, welche ebenfalls zweisprachig aufgelegt werden sollen.
Einig sind sich die Vertreter beider Seiten, dass trotz unterschiedlicher Sprachen eine große Verbindung zwischen den beiden handwerklich-industriell ausgerichteten Orten besteht. Menschliche Herzlichkeit und intensive Gesprächen prägen die Treffen und lassen eine echte Partnerschaft entstehen.
Hilke Domsch
14.02.2012
Glas trifft Granit - Workshop in Piechowice
In der Glashüttengemeinde Piechowice am Fuße des Riesengebirges waren im „Dom Kultury“ ungewohnte Geräusche zu vernehmen. Zwei Steinmetze der Firma Lausitzer Granit zeigten interessierten Besuchern und Workshop-Teilnehmern die Bearbeitung von Granit. Wer wollte, konnte auch selbst zu Eisen und Knüpfel, dem traditionellen Handwerkszeug des Steinbearbeiters, greifen. Die meisten gaben schnell wieder auf. Granit ist ein harter Stoff und lässt sich nicht leicht „in Form bringen“. Vor allem die Kinder hatten ihren Spaß am Probieren. Sie ließen sich von der Sprachbarriere nicht beirren und stellten viele Fragen, welche Thomas Gläser, Inhaber des Lausitzer Unternehmens, mit sichtlichem Vergnügen beantwortete.
Die „Lebende Werkstatt“ war eingebettet in einen Workshop im Rahmen des SNPL-Projektes „Wege zu Glas und Granit: Eine Erlebnisroute vom Riesengebirge ins Lausitzer Bergland“. Innerhalb dieses grenzüberschreitenden Projektes nähern sich die Gemeinden Piechowice und Demitz-Thumitz ihren gemeinsamen Ursprüngen. Die handwerklich-industrielle Herstellung von Glas und Werksteinen aus Granit prägten jeweils ihre Umgebung und die Menschen. Das heutige Lebensumfeld und Kulturlandschaft spiegeln diese Geschichte wider. Die Gegenwart bietet genügend Raum für Gemeinsamkeiten. Die Glanzzeiten von Glas und Granit aus der regionalen Herstellung sind vorbei. Geblieben sind die touristisch-kreativen Möglichkeiten, beide Stoffe für Besucher erlebbar zu gestalten, anzubieten und vielfältig zu interpretieren.
Die im Rahmen des Projektes geplanten Begegnungen, Ausstellungen, Workshops, gemeinsamen Design-Entwicklungen und nicht zuletzt die Bautätigkeiten zur Schaffung von thematischen Erlebnisräumen bilden dafür eine gute Ausgangsbasis.
Die Teilnehmer am Granit-Workshop in Piechowice zogen als Resümee, dass es vor allem der Austausch, die gemeinsame Ideenfindung und das gegenseitige Bestärken sind, welche wesentlich zu einem Erfolg des Gesamtprojektes beitragen. Der heutige Tag war dafür ein weiterer tragendender Baustein.
Weitere Informationen und Bilder vom Tag finden Sie hier!
Hilke Domsch
25.01.2012
Auf ihrem Juni-Workshop im Granitdorf Demitz-Thumitz verständigten sich die Akteure der sächsischen Erlebnisdörfer auf erste konkrete Schritte zur Netzwerkbildung. Dabei wird die Vielfalt und Lebendigkeit des freiwilligen Zusammenschlusses durch die Beteiligten selbst bestimmt. Hausaufgaben stehen somit als erstes auf dem Programm.
Anhand eines Fragebogens sollen die einzelnen Dörfer ihr jeweiliges Erlebnis knapp wie ansprechend formulieren und als buchbares Angebot vorstellen. Die so ermittelten Erlebnisofferten quer durch Sachsen werden bei einem Touristiker gebündelt und sollen letztendlich in unterschiedliche Erlebnisrouten münden. Es gab zudem Überlegungen, neben thematischen Vernetzungen von Orten auch regionale Verbindungen zwischen den Erlebnisdörfern beispielsweise in Ost- und Westsachsen zu schaffen.
Als weitere Schritte wurde ein gemeinsamer Veranstaltungskalender aller beteiligten Partner vereinbart, der erst einmal nur virtuell vorliegen wird, aber für 2012 bereits als Druckerzeugnis zur Verfügung stehen soll. Außerdem soll es im Frühling 2012 ein Aktionsmonat aller Erlebnisdörfer geben. Innerhalb eines Vier-Wochen-Rahmens können Interessierte in den Dörfern auf Entdeckungsreise gehen und die unterschiedlichen Angebote durchprobieren. Ganz nebenbei lernt der Gast Land und Leute kennen – denn Erlebnisse „hautnah“ sind garantiert!
Um die Qualität der Angebote, den Service und die stetige Ausformung des Netzwerkes fortzuschreiben, wird eine Förderung aus dem ESF-Fonds angestrebt. Diese würde Weiterbildungen vor Ort, Exkursionen und Workshop zu Grundlagenthemen Landtourismus ermöglichen. Zudem sichert sie neben sogenannten Patenschaften den Fortbestand der Internetplattform „Erlebnisdörfer“. Deren Betreibung erfolgt für die angemeldeten Nutzer kostenfrei, wobei der Begriff „Erlebnisdörfer“ inzwischen als Marke geschützt wurde.
Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie unterstützt den Zusammenschluss der Erlebnisdörfer, wobei die Initiative der TMGS für „Urlaub auf dem Land“ als eigentliche „Zielmarke“ für die Dörfer formuliert wird. Um aber bereits auf dem Weg dahin im Fokus der Öffentlichkeit und vor allem der Neugierigen und Reisewilligen zu bleiben, werden die Erlebnisdörfer Sachsens eigene und gemeinsame Aktionen starten.
Die nötigen Qualitätskriterien für die Aufnahme ins Netzwerk werden übrigens ebenfalls in den nächsten Wochen formuliert und für die Anwärter und schon aktiven Dörfer verbindlich gestellt. Denn Erlebnis ist nicht gleich Erlebnis – und es soll auf jeden Fall ein Mehr-Wert generiert werden: für die Gäste, für die Akteure und für die Einwohner des betreffenden Dorfes selbst. Denn schließlich wird mit der Initiative „Sachsens Erlebnisdörfer“ auch eine verstärkte Identifikation mit dem ländlichen Raum, mit Kulturlandschaft und Lebens-Art erreicht.
In diesem Sinne ist der Stein ins Rollen gekommen!
Sächsische Dörfer werden zum Erlebnis
Dass Sachsens Dörfer mehr zu bieten haben als reizvolle Landschaft und Bauernhöfe, zeigt eine neue Initiative „Sachsens Erlebnisdörfer“. Seit 2009 besinnen sich Gemeinden und ihre Akteure auf Besonderheiten, Eigenarten und spezielle Themen, die den jeweiligen Ort touristisch charakterisieren sollen. Der Entwicklungsstand in den 21 Dörfern, die derzeit in der Initiative zusammengefasst sind, ist dabei recht unterschiedlich: Von der touristisch hoch entwickelten Urlauberofferte bis zum ersten Erlebnisangebot ist alles dabei. Hier eine breite – auch für den potenziellen Gast wahrnehmbare – Basis und Verbindung zwischen den sächsischen Akteuren herzustellen, ist Anliegen des Interessenverbundes Erlebnisdörfer. Auf seinem Workshop am Montag, 6. Juni 2011, im Granitdorf Demitz-Thumitz werden das zukünftige Marketing der Erlebnisdörfer, gemeinsame Angebote, Hinweise zu Fördermöglichkeiten, Beratung und Ideenfindung ebenso diskutiert und beraten wie konkrete Weiterbildungsmaßnahmen für die jeweiligen „Macher vor Ort“. Interessenten sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www.erlebnisdoerfer.de
Gemeindewettbewerb - Wir machen mobil!
Malen im Steinbruch
Demitz-Thumitz eröffnet interessierten kleinen und großen Laienkünstlern die Möglichkeit, die natürlichen Schönheiten des Klosterbruchs unter fachkundiger Anleitung zeichnerisch festzuhalten. Unter Verwendung verschiedener Techniken erlernen die Teilnehmer das lebendige Gestalten von Bildern und schaffen klare Aussagen mithilfe von Flächen und Formen. Die Teilnehmer entscheiden dabei selbst, ob sie lieber mit Aquarellfarben, Bleistift oder Kohle zeichnen wollen. Im Vordergrund des jeweils sechsstündigen Kurses stehen Spaß und Freude am Gestalten sowie purer Naturgenuss. Der romantisch-verträumte Steinbruch bietet dafür mit seinen Herbstfarben das passende Ambiente.
Die Kurse mit der freiberuflichen Dozentin Frau Wendler, Bischofswerda, finden zu folgenden Terminen von 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr statt:
Juni 2011
4.6., 11.6. und 18.6.2011
Juli 2011
2. und 9.7.2011
August 2011
6. und 18.8.2011
Treff ist jeweils 9:00 Uhr am Schulplatz Demitz-Thumitz, Hauptstraße.
Für besonders gelungene Ergebnisse besteht die Möglichkeit, diese in den Vereinsräumlichkeiten in der Grundschule Demitz-Thumitz zu präsentieren.
Wissen wie’s geht für touristisch Interessierte
Am letzten Samstag startete in Demitz-Thumitz ein sachsenweit einmaliges Weiterbildungsprojekt für touristisch Interessierte. In einer griffigen Kombination aus Theorie, praktischem Erleben und Selbst-Aktiv-Werden erlernen die Teilnehmer das Grund-ABC des Landtourismus, speziell bezogen auf die Region Oberlausitz.
Eine erste Exkursion führte die etwa 20 Teilnehmer ins Lausitzer Seenland sowie ins Glasbläserdorf Glashütte. Auf einem Abstecher nach Welzow gab ein Vertreter des Bergbautourismusvereins interessante Einblicke in die Anfänge und gegenwärtigen Projekte des Vereins. Insgesamt nahm jeder der Reisenden wichtige Impulse für die eigene Arbeit und Interessenslage mit nach Hause.
Im Januar setzt das Kursprogramm mit Themen wie Besonderheiten der Region, Grundlagen von Angebotsentwicklung und Kalkulation, Befähigung zu Rhetorik und Kommunikation sowie dem Umgang mit Gästen ein. Weitere Exkursionen führen unter anderem nach Hannover, Rochlitz und Berlin.
Ein Einstieg in das Seminar ist kurzfristig noch möglich. Am Dienstag, 30.11.2010, laden die Veranstalter (Ländliche Erwachsenbildung Sachsens, Lausitz Tourismus GmbH – Land und Leute, Projektmanagement Demitz-Thumitz) um 17:00 Uhr in das Gästehaus neben der Steinmetzschule zu einer zweiten Informationsveranstaltung ein.
Der ESF-geförderte Lehrgang findet in der Regel an zwei bis drei Samstagen im Monat statt und endet mit einem Zertifikat. Zudem besteht die Möglichkeit, den IHK-Abschluss zum „Geprüften Gästeführer“ zu erreichen.
Kontakt:
Tourismus-Kontaktbüro Demitz-Thumitz
Herr Rast 03594-775913 oder 0174-6933067
Bundesweiter Aktionstag "Steine in der Stadt" kommt ins Dorf
Das deutschlandweite Netzwerk "Steine in der Stadt" konzentrierte sich bisher auf verbauten Stein im urbanen Raum.
Mit der Projektinitiative Granitdorf Demitz-Thumitz rückt nun der Stein am ursprünglichen Abbauort in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.
Innerhalb des Aktionstages am 23. Oktober 2010 bietet Inhaber Thomas Gläser von Lausitzer Granit eine ganz besondere, etwa zweistündige Führung durch seinen Steinbruch an. Unter dem Motto "Feldspat, Quarz und Glimmer - die drei vergess ich nimmer!" stehen 170 Jahre Granitabbau und -verarbeitung im Mittelpunkt.
Die Führung beginnt um 10 Uhr am Infoplatz Demitz-Thumitz, Hauptstraße, und kostet inkl. eines Steinmetzfrühstücks im Steinbruch 3,50 EUR pro Teilnehmer.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter info@lausitzergranit.de.
Radlader, Filme, Steinmetzwerkstatt - Das Offene Granitdorf 2010
Wetterfeste Kleidung und Schuhwerk waren am 25./26. September im Granitdorf gefragt. Dem Regenwetter zum Trotz bot sich den Gästen und Besuchern des Offenen Granitdorfes Steinvielfalt pur.
Allen voran die Kinder ließen sich vom Regen nicht verschrecken und zogen ihre Eltern und Großeltern in die Pendelbusse, um hinauf in die Brüche zu fahren. Dort lockten Radlader- und Dumpermitfahrten der Basalt AG sowie das augenzwinkernde "Schausprengen" der Firma Lausitzer Granit. Inhaber Thomas Gläser erklärte eindrücklich wie humorvoll die Arbeit im Bruch und vermittelte ganz nebenbei auch noch geologische Grundkenntnisse.
Zum Aufwärmen lockte die Steinbruchschmiede Tempel. Neben dem lodernden Schmiedefeuer konnten sich die kleinen und große Gäste selbst am Schmieden von Steinmetzwerkzeugen versuchen.
Überhaupt wurde an beiden Tagen das Aktivsein groß geschrieben. Ob nun die eigene Steinmetzarbeit in der Steinmetzschule, das Bemalen von Granit in der Grundschule oder die Wanderung auf dem Alten Steinbrecherpfad - überall standen Probieren und Mittun im Mittelpunkt.
Abgerundet wurden die Aktivangebote durch vielfältige, regional-typische Produkte, die zum Verkosten einluden. So präsentierten die einheimischen Gaststätten erstmalig eine spezielle Fischkarte innerhalb der Lausitzer Fischwochen. Dieses besondere Angebot kann im Übrigen noch bis Ende Oktober probiert werden.
Das Offene Granitdorf ist ein Werk Vieler! Zahlreiche ehrenamtliche Helfer, Einwohner, Mitglieder der verschiedenen Vereine, Mitarbeiter von Verwaltung, Bauhof, Feuerwehr, Sächsischer Steinmetzschule, der Grundschule mit Hort sowie den beiden Kirchgemeinde zeichnen sich für Vorbereitung und Durchführung verantwortlich.
Aber auch die örtlichen Unternehmen - von der Sparkasse bis zum Steinmetzen, vom Bäcker bis zur Basalt AG - tragen gewichtig zum Gelingen des Offenen Granitdorfes bei. Durch die Anbindung an den bundesweiten "Tag der Regionen" konnte eine weit über die Region reichende Wahrnehmung erreicht werden.
Das Offene Granitdorf blieb damit auch in diesem Jahr seinem Anliegen treu:
Viele Menschen und Unternehmen öffnen sich und laden zum Mittun ein. Granit wird zum verbindenden Element über Generationen und Zeiten hinweg!
Kommen Sie also in Demitz-Thumitz vorbei! Sehen und erleben Sie Granit zum Anfassen!
Kommen - Sehen - Erleben Sie: Das Offene Granitdorf 2010
Ein Dorf kommt in Bewegung und wird zur Visitenkarte für eine ganze Region!
So wird das Offene Granitdorf nicht von ungefähr zur Leitveranstaltung vom "Tag der Regionen", einer bundesweiten Initiative, welche vor allem den ländlichen Raum in seiner Vielfalt, seinen Ideen und Akteuren in den Mittelpunkt rücken möchte.
(Klicken Sie links auf das Luftbild)
So öffnen die Steinmetz- und Grundschulen ihre Türen und halten für die interessierten Besucher jede Menge Steinaktivitäten und -angebote bereit. Beide Granitkirchen öffnen und bieten Kirchenkaffee an. Der Granitdorfverein stellt sich in seinen neu gestalteten Räumlichkeiten vor. Es gibt ein Filmprogramm zum Thema.
Die Basalt AG und die Firma Gläser laden ein, ihnen in ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und sogar mitzutun. So sind erstmals Dumper- und Radladermitfahrten für Kinder und Schausprengen im Programm.
Überhaupt sind die Gäste zum Aktivsein eingeladen. Es darf verkostet, Rad gefahren, gewandert, gesteinmetzt werden. Für jeden ist etwas dabei.
Kommen Sie und erleben Sie!
Hier finden Sie weitere ausführliche Informationen zum Programm!
Deutschlandweite Presseresonanz!
Die Entwicklungen im Granitdorf finden inzwischen auch deutschlandweit Beachtung.
In seiner Ausgabe Ende Mai druckte das "Neue Deutschland" einen fast einseitigen Bericht über die Vorhaben in Demitz-Thumitz ab.
Lesen Sie hier mehr:
Auf Erkundungstour durchs Granitdorf
Am Samstag, dem 10. Juli 2010, können interessierte Besucher unter sachkundiger Führung steinstarke Plätze, Geschichten und Besonderheiten von Demitz-Thumitz erleben. Wer mag, kann sich im Anschluss an die Wanderung in den Gasthöfen Lipsi und Kmoch nach Steinarbeiterart stärken. Los geht die Tour 10 Uhr am Platz vor der Grundschule, Hauptstraße, im Granitdorf Demitz-Thumitz und wird etwa 2 Stunden dauern. Die Teilnahme kostet 2,80 EUR pro Person.
Voranmeldungen unter Kontaktbüro Tourismus: 03594-7759-13 oder 0174-6933067 oder email: tourismus@demitz-thumitz.de
Die nächsten geführten Erkundungstouren durchs Granitdorf finden statt:
Samstag, 7.8.10
Samstag, 4.9.10
Samstag, 2.10.10
Beginn ist jeweils 10:00 Uhr mit Treff vor der Grundschule des Ortes.
EINLADUNG zur Fachexkursion ins Lausitzer Seenland und zum Museumsdorf Glashütte
Das Projektmanagement und die Gemeinde Demitz-Thumitz lädt sehr herzlich alle Interessierten zu einer Exkursion am Samstag, dem 07.08.2010, ins Lausitzer Seenland und nach Glashütte ein.
Anmeldungen können über folgenden Kontakt erfolgen:
Herr Rast, Tourismus-Kontaktbüro Demitz-Thumitz
Gemeindeamt Demitz-Thumitz
Telefon: 03594-775913
oder gleich per Email.
Dankeschön an die Filiale Demitz-Thumitz der Kreissparkasse Bautzen
Der Granitdorf e.V. sagt ein herzliches Dankeschön an die Filiale Demitz-Thumitz der Kreissparkasse Bautzen für die Spende aus dem Kalenderverkauf für 2010. Mit der Spende in Höhe von 260 € wird der am 18. März 2010 gegründete Verein die weitere Granitdorfentwicklung unterstützen.
Vorstand Granitdorf e.V.
Programm 2010 im Granitdorf Demitz-Thumitz
Der Stein kommt ins Rollen - und ein Dorf in Bewegung!
Seit etwa einem Jahr ist sich Demitz-Thumitz seiner Schätze bewusst geworden: Granit allerorten, jede Menge Tradition, Erinnerung, gelebtes Handwerk, verträumte Steinbrüche und aktiver Abbau. All dieses wird Stück für Stück in verschiedene Aktivangebote und Mitmach-Stationen überführt. Eine erste Etappe entsteht bis 2011 mit der "Granitroute".
Ein ganzes Dorf macht sich auf den Weg , den "Stein ins Rollen" und sich selbst als Erlebnis-Themendorf ins Gespräch zu bringen. Neben viel Stein ist auch viel Papier bewegt worden. Ideen wurden entwickelt, geprüft, verworfen - und inzwischen schon umgesetzt.
Manches ist erst auf den zweiten Blick sichtbar. Aber der lohnt sich! Denn Demitz-Thumitz ist steinreich!
Lassen Sie sich überraschen bei einer geführten Wanderung durch den Ort oder hinauf auf den Klosterberg zu früheren Granitabbaustellen. Oder verkosten Sie typische Steinbrechergerichte zu einem zünftigen Steinmetzbräu. Es lohnt sich, zum Offenen Granitdorftag einen Blick hinter die Werkstore der Basalt AG oder über die Schulter des Steinmetzen zu werfen.
Hilke Domsch
Projektmanagerin Granitdorf
Geokompetenzzentrum Freiberg e.V.


